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Netzwerktechnik

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Blue Planet ROA Traffic Explorer
Traffic Explorer wurde für die Integration von Routen- und Datenverkehrsanalytik in Ciena Route Explorer entwickelt. (Ex Packet Design).

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ROA Traffic Explorer

Traffic Explorer wurde für die Integration von Routen- und Datenverkehrsanalytik in Ciena Route Explorer entwickelt.

Dank der netzweiten Transparenz des Routing- und Datenverkehrsverhaltens können Serviceprovider, Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen ihre Netze mit beispielloser Präzision und Geschwindigkeit betreiben, planen und optimieren sowie Fehler beheben. Netztechniker und -betreiber haben erstmals die Möglichkeit, komplexe IPv4- und IPv6-Netze als integrierte Systeme und nicht als Kombination von Einzelgeräten und Links zu betrachten. So können sie die IT-Effizienz und Produktivität optimieren und gleichzeitig die Investitions- und Betriebskosten senken, die für den Betrieb von Netzapplikationen und Services in Spitzenqualität erforderlich sind.

Beispiellose netzweite Transparenz

Viele Analyseprodukte für den Datenverkehrsfluss bieten laut Beschreibung zwar "netzweite" Transparenz, stellen jedoch tatsächlich nur eine verbindungsbasierte Ansicht von Datenverkehrsstatistiken für einen kleinen Teil des Netzes bereit. Wenn Techniker keine Möglichkeit haben, Datenverkehrsflüsse im gesamten Netz anzuzeigen und nachzuvollziehen, wie sich Änderungen und Fehler beim dynamischen Routing auf das Datenverkehrsverhalten auswirken, müssen sie die Datenverkehrsstatistiken für verschiedene Links, SNMP-Antworten, Router-Konfigurationsdaten und Protokolldateien manuell abgleichen und auswerten, um so zumindest eine grobe Evaluierung des Netzzustands zu erstellen. Dies schränkt die Möglichkeit zur schnellen Ermittlung von Problemursachen, zur Optimierung des Netzbetriebs und zur effizienten Analyse und Planung von Maßnahmen zu Änderungen und Erweiterungen des Netzes erheblich ein.

Traffic Explorer nutzt die von Route Explorer, der branchenführenden Routenanalyseplattform, in Echtzeit bereitgestellten Netztopologiedaten, um herkömmliche Datenverkehrsanalysen über die reine Betrachtung der Interfaces hinaus zu erweitern. Traffic Explorer ermöglicht ohne den Einsatz von Probes und den Overhead, der durch Polling-Techniken verursacht wird, eine einzigartige Transparenz von Datenverkehrsflüssen über alle Links im Netz und ermöglicht Netzexperten so ein effizienteres Arbeiten. Techniker können mit einem Modell ihres Netzes interagieren, das dem aktuellen Zustand entspricht, wobei Informationen zum Datenverkehrsfluss dynamisch auf einer Layer 3-Topologiedarstellung überlagert werden. Dies beinhaltet IGP-, BGP- und Multicast-Datenverkehr sowie den Datenverkehr zwischen TE-Tunneln und Layer 2- und Layer 3-VPNs. Der umfassende Einblick von Traffic Explorer in den netzweiten Datenverkehr ermöglicht es Netztechnikern und -betreibern, das Verhalten im gesamten Netzwerk in einzigartiger Art und Weise in Echtzeit abzubilden, um so einen erheblichen Beitrag zum wirtschaftlichen Ergebnis zu leisten.

Funktionen und Vorteile

  • Kürzere MTTR durch Alarme und Echtzeitdarstellung der Auswirkungen von Routingänderungen und Fehlern in Datenverkehrsflüssen
  • Schnelle Erkennung von Link-Überlastungen durch End-to-End-Darstellung von Datenverkehrspfaden
  • Vermeidet Schuldzuweisungen bei SLA-Differenzen durch Darstellung von Echtzeit- und historischen Daten des Layer 2-und Layer 3-VPN-Datenverkehrs
  • Vermeidung von Serviceunterbrechungen durch Simulation von geplanten Netzänderungen und möglichen Fehlern, um deren Auswirkungen auf das Routing- und Datenverkehrsverhalten zu erfassen
  • Unterstützt die Anzeige von Datenverkehrs- und Routinganalysen zur Optimierung von Peering-/Transitkosten, Data Mining und gruppenbasierter Nutzungsüberwachung
  • Schnelle, unkomplizierte Aktivierung neuer Kunden und Services durch Vorabmodellierung in der aktuellen Netztopologie
  • Einsatz von "What-If"-Routingsimulationen und historischen Datenverkehrsanalysen für fehlerfreies Traffic Engineering und präzise Kapazitätsplanung
  • Kurze Amortisierungszeit bei niedrigem Managementaufwand durch geringen Platzbedarf, minimale Netzbelastung und laufende automatische Erkennung
  • Erfassung von NetFlow-Daten, die von den Routern an wichtigen Datenverkehrsquellen (z. B. Rechenzentren, Internetgateways, WAN-Links) exportiert werden
  • Berechnung des Datenverkehrs innerhalb der Netztopologie anhand von Routing- und Traffic Engineering-Daten aus Route Explorer
  • Anzeige, Berichterstellung und Modellierung basierend auf dem tatsächlichen netzwerkweiten Routing und Datenverkehr, einschließlich Details zu Applikationen und CoS

Überragende Ursachenanalyse

Der topologiebasierte Ansatz von Traffic Explorer kann weit mehr als traditionelle Tools zur Datenverkehrsanalyse. Er unterstützt Techniker bei der schnellen Diagnose von Netzproblemen und bei differenzierten Ursachenanalysen. Traffic Explorer kennt den jeweiligen tatsächlichen Routingpfad der Datenflüsse durch das Netz, sodass Betreiber ihre Aufmerksamkeit gezielt auf verdächtige Geräte oder Links richten und der Ursache für schlechte Performance rasch auf den Grund gehen können. Traffic Explorer zeigt auch die Auswirkungen von Routenänderungen oder -ausfällen auf den gesamten Netzdatenverkehr in Echtzeit an. Dabei werden Datenverkehrsverlagerungen hervorgehoben, die häufig zu Datenverkehrsspitzen im Netz führen und die Applikationsleistung beeinträchtigen. Herkömmliche Tools zur Datenverkehrsanalyse können zwar plötzliche Anstiege der Link-Auslastung bei überwachten Links erkennen, jedoch nicht ermitteln, ob ein Anstieg durch neues Datenverkehrsaufkommen im Netz oder einen Fehler bzw. eine Änderung an anderer Stelle im Netz verursacht wird, wodurch eine Umleitung des Datenverkehrs auf den überlasteten Link erfolgt. Traffic Explorer stellt nicht nur die Information für jeden Link bereit, sondern zeigt auch die Auswirkungen aller Routingänderungen im netzweiten Datenverkehr, aufgeschlüsselt nach Applikation, Serviceklasse (CoS) und TE-Tunnel.

Anhand dieser Daten können Betreiber sich auf die Probleme konzentrieren, welche die Servicebereitstellung am stärksten beeinträchtigen. Da Route Explorer sowohl internes Routing (OSPF, IS-IS und EIGRP) als auch externes BGP-Routing erfasst, vermittelt das Produkt einen sehr genauen Einblick in die Ursachen von starken Schwankungen beim Internetdatenverkehr oder anderem Inter-AS-Datenverkehr über den Netzwerk-Core. So können Techniker Probleme aufgrund von Überlastung sowie Beeinträchtigungen der Servicebereitstellung schneller beheben.

Präzise Modellierung von Änderungen des aktuellen Netzmodells

Die präziseste Netzmodellierungslösung der Branche basiert auf ?What-If?-Analysefunktionen, mit denen Techniker problemlos die Auswirkungen von Netzänderungen prognostizieren können, was sowohl die Lösung von akuten Problemen als auch die langfristigen Planung unterstützt. Bisherige Modellierungstools wurden offline ausgeführt und verwendeten Momentaufnahmen von zuvor erfassten Topologiedaten, die rasch veraltet sind, in Verbindung mit manuell eingegebenen Werten zur Datenverkehrsauslastung, die allenfalls grobe Annäherungen an den tatsächlichen Netzdatenverkehr darstellten. Die Ungenauigkeit dieser Modelle begrenzt ihren Nutzen für die langfristige Planung. Mit Traffic Explorer hingegen lassen sich Änderungen des Netzmodells anhand der tatsächlichen Routingtopologie und der aktuellen Datenverkehrsauslastung modellieren ? sei es mit aktuellen oder historischen Daten.

Traffic Explorer ermöglicht Technikern das Simulieren einer Vielzahl von Netzänderungen, z. B. das Hinzufügen oder den Ausfall von Routern, Schnittstellen und Peerings, das Hinzufügen oder Verlagern von Präfixen und das Anpassen von IGP-Metriken, BGP-Konfigurationen oder Link-Kapazitäten. Zudem lassen sich Änderungen der Datenverkehrsauslastung oder die Implementierung neuer Applikationen simulieren. Die Planung anhand eines präzisen, aktuellen Netzmodells hilft Architekten dabei, die tatsächlichen Auswirkungen ihrer Änderungen vor deren Implementierung abzusehen. Dies beschleunigt die Implementierung und beugt unerwarteten Problemen vor. IT-Organisationen können mit minimalem Aufwand eine lückenlose Netzdokumentation erstellen, um die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen oder interner Unternehmensprozesse sicherzustellen.

Globale Optimierung für höhere Leistung und geringere Kosten

Die einzigartigen Funktionen von Traffic Explorer bieten Netzmanagern neue Optionen für die Handhabung von Problemen, wie z. B. überlastete Links, und ermöglichen gleichzeitig eine erstklassige Kapitalrendite. Andere Lösungen für die Datenverkehrsanalyse bieten keine weiteren Einblicke in den Netzdatenverkehr über den überlasteten Link hinaus. Die Lösungen beschränken sich darauf, unerwünschten Datenverkehr zu beenden, die Ausführungszeiten problematischer Applikationen zu ändern oder die Priorität auf dem Router anzupassen. Diese eingeschränkte, Link-zentrierte Sicht gleicht einem Netzwerkmanagement mit Tunnelblick und ermöglicht lediglich eine punktuelle Optimierung, was häufig nicht die beste Vorgehensweise darstellt.

Die integrierte Darstellung von netzweitem Routing und Link-Auslastungen durch Traffic Explorer unterstützt dagegen eine Vielzahl von Optionen, z. B. das Modellieren von Änderungen, durch die Datenverkehrsflüsse von der überlasteten Verbindung wegverlagert werden. In vielen Fällen können die Überlastungsprobleme mühelos und ohne den Zeit- und Kostenaufwand gelöst werden, der beim Upgrade einer Link-Kapazität anfallen würde. Traffic Explorer kann auch für das Design von Datenverkehrspfaden eingesetzt werden, um Leistungsprobleme oder SLAVerstöße bei Datenverkehrsspitzen zu vermeiden. Die globale Optimierung im gesamten Netz versetzt IT-Organisationen in die Lage, die Nutzung von Netzwerkressourcen sowie die Serviceverfügbarkeit zu maximieren und gleichzeitig die Investitionskosten zu senken.

Vorhersage und Planung von netzweiten Kapazitätsanforderungen

Traffic Explorer stellt Netzmanagern die erforderlichen Informationen für eine präzise Vorhersage und Planung von künftigen Kapazitätsanforderungen im gesamten Netz zur Verfügung. Techniker können historische Datenverkehrstrends nach Volumen oder Auslastung anzeigen und analysieren sowie nach Applikation, CoS und TE-Tunnel für jeden Link im Netz und nach Exit-Routern oder Nexthop AS aufschlüsseln. Traffic Explorer bietet weit mehr als die üblichen, Linkbasierten Datenverkehrsstatistiken anderer Tools. Die Plattform ermöglicht Technikern das Analysieren und Bearbeiten einer netzweiten Datenverkehrsmatrix, welche das Datenverkehrsvolumen zwischen allen Quell-/Zielpaaren im Netz anzeigt. Durch das Exportieren der gesamten Datenverkehrsmatrix in eine Tabelle lassen sich detaillierte Kapazitätsprognosen erstellen, wobei Änderungen des Quell-/Zieldatenverkehrsvolumens durch interne Initiativen oder prognostizierte Lasten eingearbeitet werden können. Anschließend wird die aktualisierte Matrix importiert, um die Auswirkung auf die Link-Auslastung im gesamten Netz zu veranschaulichen.

Neue Applikationen können vor der Implementierung eingehend im simulierten Netz getestet werden. Dazu werden die erwarteten Datenverkehrslasten zum vorhandenen Datenverkehrsvolumen addiert und der resultierende Datenverkehr für jeden Link überprüft. Techniker können potenzielle Datenverkehrsspitzen nach Applikation oder CoS schnell identifizieren und bestimmen, ob eine Umleitung des Datenverkehrs um die überlasteten Links herum möglich ist, so dass unnötige Bandbreitenaufrüstungen vermieden werden können, oder ob zusätzliche Kapazität erforderlich ist.

Mehrwert durch Peering-Analyse und Modellierung

Durch die Optimierung von Peering- und Transitkonfigurationen lassen sich Betriebskosten beim Serviceprovider erheblich senken. Traffic Explorer stellt umfangreichste Funktionen zur Verfügung, um beispielsweise den Peering- oder Transitverkehr zu überwachen und sicherzustellen, dass vertraglich vereinbarte Bandbreiten eingehalten werden. Zudem können neue PeeringAbkommen analysiert, identifiziert und begründet werden. Ob von zahlungspflichtigem Transitverkehr auf gebührenfreies Peering umgestellt wird, oder eine Verteilung auf mehrere Transitanbieter erfolgt ? Traffic Explorer stellt alle Informationen bereit, die Betreiber zum Optimieren Ihres Peering-Datenverkehrs und zum Maximieren ihres Gewinns benötigen.

Traffic Explorer ist insofern einzigartig, als nicht nur der Peering-Datenverkehr überwacht und analysiert wird, sondern auch Änderungen am Netz präzise modelliert werden können. So ist es möglich, Auswirkungen auf den Peering- oder Transitverkehr zu beurteilen, bevor Änderungen implementiert werden. BGP-Konfigurationen können geändert werden, um den Datenverkehr zwischen vorhandenen und potenziellen Nachbarprovidern zu verlagern und die Auswirkungen auf tatsächliche Datenverkehrslasten zu veranschaulichen. Das Simulieren neuer Peering-Abkommen ermöglicht Betreibern die Darstellung der Auswirkungen auf den Datenverkehr im gesamten Netz. Da Route Explorer das gesamte Ende-zu-Ende-Routing (sowohl IGP als auch BGP) erfasst, können Serviceprovider sogar die Auswirkungen auf den Peering- und Transitverkehr ermitteln, wenn andere Änderungen am Netzwerk-Core vorgenommen werden.

Probleme nicht nur lösen... sondern verhindern

Traffic Explorer unterstützt die problemlose Durchführung von Fehlerauswirkungsanalysen, die aufzeigen, wie das Netz in verschiedenen Situationen reagieren würde. Mit nur einem Klick auf die interaktive Topologieübersicht lassen sich Link- oder Routerfehlersimulieren und die Auswirkungen dieser Fehler auf den netzweiten Datenverkehr und alle Links anzeigen. Betreiber können nicht nur die Netzredundanz überprüfen, sondern auch die Link-Auslastung bei verschiedenen Fehlerszenarien ? sogar mit Kaskadierung ? vorhersagen. Falls Backup-Routen entweder gar nicht oder nicht ausreichend vorhanden sind, können Änderungen am Routingnetz modelliert werden, um bei Ausfällen den ordnungsgemäßen Betrieb aufrechtzuerhalten und eine unterbrechungsfreie Servicebereitstellung sicherzustellen. Die präzise Analyse des netzweiten Routingverkehrs und der Performance durch die Explorer Suite liefert wertvolle Erkenntnisse zu potenziellen Problemen und trägt so zur Verhinderung von Serviceausfällen und zur Maximierung der IT-Verfügbarkeit bei.

Eine Hauptquelle von Netzproblemen: die routinemäßige Wartung

Studien haben ergeben, dass Konfigurationsfehler bei der routinemäßigen Wartung eine Hauptursache für Unterbrechungen und Ausfälle von Netzservices darstellen. Mit der Kombination aus Route Explorer und Traffic Explorer erhalten Netztechniker genaue Informationen zu Netzrouting und Datenverkehr, die eine effiziente und reibungslose Wartung ermöglichen. Netzmanager können die Auswirkungen beurteilen, die eine Entfernung von Links oder Routern auf einen Service hat, bevor irgendwelche Maßnahmen ergriffen werden. Die Ergebnisse von Änderungen der Routerkonfiguration lassen sich präzise vorhersagen, und der Netzzustand vor und nach der Implementierung von Änderungen kann verglichen und dokumentiert werden. Zudem kann der ordnungsgemäße Netzbetrieb nach einer Wartungsmaßnahme sichergestellt werden, so dass Probleme nicht erst aufgrund von Benutzerbeschwerden erkannt werden.

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